1. Informationen zur Gesellschaftà
LMP FINANCE Suisse SA (nachfolgend die „Gesellschaft“) ist ein in der Schweiz zugelassener Vermögensverwalter gemäß den geltenden Gesetzen, insbesondere dem Finanzinstitutsgesetz (FinIG).
Die Gesellschaft ist von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA (Laupenstrasse 27, 3003 Bern, Tel: +41 31 327 91 00, www.finma.ch) bewilligt.
Zusätzlich steht die Gesellschaft unter der Aufsicht von AOOS – Aufsichtsorganisation, Via Landriani 2, 6900 Lugano, Tel: +41 91 940 40 00.
Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in der Via Guglielmo Marconi 4, CH-6900 Lugano.
Die Gesellschaft bietet folgende Dienstleistungen an:
- Vermögensverwaltung
- Anlageberatung
2. Ombudsstelle
Die Gesellschaft ist der folgenden Ombudsstelle angeschlossen: OFS Ombud Finance Switzerland.
Im Falle einer Beschwerde soll der Kunde diese zuerst schriftlich an die Gesellschaft richten, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Wird innerhalb von 30 Tagen keine Lösung erreicht, kann ein Vermittlungsverfahren gemäß Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) eingeleitet werden.
Das Verfahren richtet sich nach den Regeln der Ombudsstelle und kann auf Italienisch geführt werden.
Kommt eine Einigung zustande, wird diese schriftlich festgehalten und ist verbindlich.
Wird der Streit nicht innerhalb von 90 Tagen gelöst, gilt der im Vertrag vereinbarte Gerichtsstand.
Das Verfahren ist kostengünstig oder kostenlos und vertraulich. Weitere Informationen: www.ombudfinance.ch
3. Kundeneinstufung
Der Kunde wird gemäß FIDLEG als Privatkunde, professioneller Kunde oder institutioneller Kunde eingestuft. Diese Einstufung beeinflusst die Rechte des Kunden und die Pflichten der Gesellschaft.
In bestimmten Fällen kann der Kunde eine Änderung seiner Einstufung beantragen. Die Gesellschaft erklärt dabei die Auswirkungen und Risiken.
Privatkunden, die einen Vermögensverwaltungs- oder Beratungsvertrag abschließen, gelten als qualifizierte Anleger im Sinne des Kollektivanlagengesetzes (KAG).
Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass dadurch Investitionen in Produkte möglich sind, die nur qualifizierten Anlegern zugänglich sind. Er kann jederzeit schriftlich erklären, nicht als qualifizierter Anleger behandelt zu werden.
4. Berücksichtigtes Marktangebot
Bei der Auswahl von Finanzinstrumenten berücksichtigt die Gesellschaft sowohl:
- eigene Produkte
- Produkte von Drittanbietern
Dies kann zu Interessenkonflikten führen. Die Gesellschaft trifft geeignete Maßnahmen, um sicherzustellen, dass dem Kunden keine Nachteile entstehen.
5. Interessenkonflikte
Interessenkonflikte können zwischen den Interessen des Kunden und denen der Gesellschaft oder anderer Kunden entstehen.
Die Gesellschaft trifft organisatorische Maßnahmen, um solche Konflikte zu vermeiden oder zu steuern. Falls Nachteile nicht ausgeschlossen werden können, wird der Kunde informiert.
Die Gesellschaft arbeitet mit Dritten zusammen (z. B. Depotbanken, Finanzdienstleister) und verhandelt bestmögliche Konditionen für den Kunden.
Dritte können Vergütungen an die Gesellschaft zahlen. Diese führen in der Regel nicht zu höheren Kosten für den Kunden und können helfen, Gebühren zu reduzieren.
Die Anlageentscheidungen werden unabhängig von solchen Vorteilen getroffen.
6. Gebühren und Kosten
Alle Gebühren sind im Vertrag zwischen Kunde und Gesellschaft geregelt.
Bankgebühren, Steuern und andere Abgaben sind nicht in der Vergütung enthalten und werden direkt dem Kunden belastet.
Die Gesellschaft informiert den Kunden jährlich über die Kosten und auf Wunsch jederzeit.
Auf Anfrage werden auch erhaltene Vergütungen von Dritten offengelegt.
7. Risiken von Finanzinstrumenten
Der Kunde bestätigt, die Broschüre „Risiken im Handel mit Finanzinstrumenten“ gelesen und verstanden zu haben.
Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden, insbesondere:
- Kreditrisiko: Ausfall des Emittenten.
- Marktrisiko: Kursschwankungen.
- Währungsrisiko: Wechselkursschwankungen.
- Zinsrisiko: Einfluss von Zinsänderungen.
- Liquiditätsrisiko: erschwerte Verkäufe.
- Konzentrationsrisiko: mangelnde Diversifikation.
- Immobilienrisiko: geringe Liquidität und Bewertungsschwankungen.
- Schwellenländer-Risiko: politische und wirtschaftliche Unsicherheit.
- Risiken alternativer Anlagen: höhere Risiken, geringe Liquidität, längere Bindung.
Einige Anlagen sind nicht börsennotiert oder nur eingeschränkt handelbar, was zu Verzögerungen oder Verlusten führen kann.
8. Informationen zu den Finanzdienstleistungen
Die Gesellschaft informiert den Kunden über die Art und Funktionsweise der angebotenen Dienstleistungen sowie über Rechte und Pflichten.
Die Risiken der gewählten Anlagestrategie werden im Mandatsvertrag erläutert.
Allgemeine Informationen zu Risiken sind kostenlos verfügbar unter:
Rischi nel commercio di strumenti finanziari – Swiss Banking